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Ablauf einer Kuscheltherapie-Sitzung:

 

1. Ein Vorgespräch

Jede Sitzung beginnt mit einem kurzen, persönlichen Gespräch. Wir besprechen deine Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen. So können wir sicherstellen, dass alles für dich angenehm und im richtigen Tempo abläuft.

Kuscheltherapie ist ein geschützter Raum, in dem du genau das finden darfst.

Es geht um achtsame, nicht-sexuelle Berührung. Um Nähe, die dich stärkt.

2. Vorbereitung des Raums

Ich schaffe eine ruhige, sichere und gemütliche Atmosphäre – gedämpftes Licht, warme Umgebung, ein Raum ohne Hektik, in dem du dich entspannen kannst.

3. Bewusstes Kuscheln und Berührung

Die Sitzung besteht aus verschiedenen, sanften Formen der Berührung:

• ruhiges Umarmen

• sanftes Halten von Schultern, Rücken oder Händen, Streichungen.

• entspannende Körperkontakt-Positionen

Alles geschieht in deinem Tempo und immer unter Berücksichtigung deiner persönlichen Grenzen. 

Man kann sitzen, legen oder wie bequem ist.

 

4. Atmung und Entspannung

Während des Kuschelns richten wir unsere Aufmerksamkeit auf den Atem, der die Muskeln lockert und das Nervensystem beruhigt. Dein Körper kann Anspannung und Stress loslassen.

5. Abschluss der Sitzung

Am Ende gibt es ein kurzes Feedback zu deinen Empfindungen. Du hast die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und in Ruhe das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu genießen, bevor die Sitzung endet.

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6. Verbesserte Empathiefähigkeit:

Durch die achtsame Berührung entwickelt sich ein intensiveres Empfinden für andere Menschen und das eigene emotionale Erleben.​​​​

Hier sind die Regeln für die Kuscheltherapie:

1. Bekleidet kuscheln: Kuscheln erfolgt immer angezogen.

2. Kein Küssen: Küssen ist nicht erlaubt.

 

3. Intimzonen tabu: Berührungen im Intimbereich sind nicht gestattet.

 

4. Keine Berührungen unter der Kleidung: Das Greifen unter die Kleidung ist nicht erlaubt.

 

5. Keine sexuellen Berührungen oder Handlungen: Kuscheln bleibt frei von sexuellen Absichten.

 

Diese Regeln schaffen eine sichere und geschützte Umgebung, in der Wohlbefinden und emotionale Geborgenheit im Mittelpunkt stehen.

Kuscheltherapie

Vorteile der Kuscheltherapie:

 

1. Reduktion von Stress und Anspannung

Körperliche Nähe senkt den Cortisolspiegel, fördert Entspannung und ein Gefühl von Sicherheit.

2. Regulierung des Nervensystems

Bewusstes Kuscheln aktiviert das parasympathische Nervensystem, verbessert Atemrhythmus, Blutdruck und das allgemeine Wohlbefinden.

3. Steigerung des emotionalen Wohlbefindens

Kuscheln fördert die Ausschüttung von Oxytocin und anderen Glückshormonen, die Nähe, Vertrauen und innere Ruhe stärken.

4. Körperbewusstsein

Die Sitzung fördert Achtsamkeit, das Spüren der eigenen Grenzen und Bedürfnisse sowie die Fähigkeit, Anspannung loszulassen.

5. Unterstützung in zwischenmenschlichen Beziehungen

Das Erleben von sicherer Nähe stärkt Empathie, erleichtert das Erkennen von Signalen anderer und unterstützt gesunde soziale Bindungen.

 

6. Verbesserte Empathiefähigkeit: Durch die achtsame Berührung entwickelt sich ein intensiveres Empfinden für andere Menschen und das eigene emotionale Erleben.

Beispiele:

Kuscheltherapie mit fremden Menschen – wie Umarmungen uns stressresistenter machen | RTL WEST

Prozessorientierte Kuscheltherapie - Berührendes Feedback von Kristina

Was ist Kuscheltherapie und wie läuft eine Session ab?

Ist Kuscheltherapie Hokuspokus - oder kann das doch mehr?!

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